Liebe Mitglieder und Do-Khyi Freunde

Im tibi-träff 2/2006 und auf unserer Homepage gibt es die Möglichkeit die Epilepsie Beiträge von Thubten, Vince und Skrum zu lesen. Skrum hat den Kampf gegen seine Krankheit leider verloren. Die Medikamente halfen nicht, die Anfälle wurden zunehmend heftiger und kamen in immer kürzeren Abständen. Thubten und Vince sind zurzeit gut mit Medikamenten eingestellt und können ein normales Hundeleben führen.

Dennoch muss uns bewusst sein: dass die Einnahme der Medikamente auch Nebenwirkungen hat, das regelmässige Schlucken von Pillen für den Hund ein unangenehmes, aber kleineres Übel ist und vom Hundehalter Disziplin sowie zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich sind.

Das alles müsste nicht sein, wenn das schadhafte Gen lokalisiert und Hunde, welche Träger von solchen Genen sind, ermittelt und von der Zucht ausgeschlossen werden könnten.

Die Tierärztliche Hochschule Hannover führt momentan unter der Leitung von Herrn Prof. Ottmar Distl eine wissenschaftliche Studie zur Erforschung der genuinen Epilepsie beim Do-Khyi durch.

Inhalt der Studie ist es, mittels genetischer Untersuchungen das schadhafte Gen zu lokalisieren. Ausserdem soll ein genetischer Marker entwickelt werden, der es in Zukunft möglich macht, durch eine Blutuntersuchung Träger zu ermitteln. Ist ein solcher Genmarker erst einmal gefunden, kann man alle Träger von schadhaften Genen erkennen und deren Zuchteinsatz verhindern.

Wenn ihr mithelfen wollt, Do-Khyi künftig von genetisch bedingter Epilepsie-Erkrankung zu bewahren, dann könnt ihr mit einem relativ geringen Aufwand mithelfen, Folgenschweres zu vermeiden. Alles was ihr tun müsst, ist eine Blutprobe von 5 ml für die Studie nach Hannover schicken. Je mehr Do-Khyi Blutproben verglichen und analysiert werden können, desto eher wird die Realisation eines aussagekräftigen Gentests möglich sein.

Lasst eurem Do-Khyi beim nächsten Tierarztbesuch eine Blutprobe abnehmen. Schickt die Probe an die, dringend auf ihre Hilfe angewiesene, Tierärztliche Hochschule, damit möglichst viele Blutproben von gesunden-, träger- und an Epilepsie erkrankten Do-Khyi ausgewertet werden können. Nur so wird eine erfolgreiche Durchführung der Studie möglich sein.

Wir bitten um Unterstützung dieses Projektes um künftig weiteren Do-Khyis und deren Besitzern das Leid einer Erkrankung zu ersparen. Diese Aktion wird von uns als Club unterstütz, weil es um den Do-Khyi geht und nicht um eine bestimmte Gruppierung. Insofern bitten wir euch inständig, helft dem Do-Khyi zuliebe mit!

Weitere Informationen findet ihr unter der Internetadresse: http://www.dokhyi-epilepsie.de/

Herzlich grüsst euch
im Namen des Vorstandes

Anne Büchel
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